• PSN: Entschädigung sorgt für schlechte Stimmung 20Jan

    PSN: Entschädigung sorgt für schlechte Stimmung

Ende Dezember war das PSN für fünf Tage offline. Als Entschädigung hat Sony eine Laufzeitverlängerung und 10% Rabatt angekündigt, doch die Umsetzung sorgt erneut für Unmut.

Wer zu Weihnachten eine Playstation bekommen hat und damit trotz PS Plus nicht online spielen konnte, der merkte schnell, dass das Problem ausnahmsweise nicht vor dem Bildschirm, sondern wieder einmal bei Sony saß. Ganz fünf Tage dauerte es, bis das PSN nach einer DDoS-Attacke wieder für alle zur Verfügung stand. Verständlich, dass sich Neu- und Altbesitzer aufregten, schließlich ist Weihnachten nicht nur besinnlich, sondern auch dank Feiertagen, Ferien und Urlaub ideal zum Zocken. Dank viel Unmut reagierte Sony und versprach die ausgefallenen Tage gutzuschreiben und 10% Rabatt für einen Einkauf.

Die versprochenen Entschädigungen kommen nun auch, aber leider anders als erwartet. An der Gutschrift der ausgefallenen fünf Tage PS Plus gibt es nichts zu meckern. Die werden ohne Eingreifen in den kommenden Tagen gutgeschrieben. Als Bestätigung gibt es dann eine E-Mail. Bei den 10% Rabatt sieht es leider etwas anders aus. Die erste Enttäuschung ist natürlich, dass der Rabatt erst nach den Januar-Angeboten gilt und damit doppelt sparen in vielen Fällen entfällt. Weiter geht es mit der Laufzeit. Die startet am 23. Januar um 10 Uhr und endet am 26. Januar ebenfalls um 10 Uhr. Bleiben also drei Tage, in denen der Rabatt eingelöst werden kann. Nach Weihnachten und vielen Angeboten sieht das ganze also eher so aus, als ob möglichst viele noch mal zum Kaufen in den PS Store gelockt werden sollen, statt einen fairen Rabatt für den tatsächlich nächsten Einkauf zu bieten.

Schade, aber bleibt abzuwarten, wie Sony auf die erneute Kritik reagiert.