• Bioshock Infinite im Test 16Apr

    Bioshock Infinite im Test

Bereits am 25. März haben Publisher 2K Games und Entwickler Irrationals Games Bioshock Infinite veröffentlich. Warum es der Actiongeladene Shooter in sich hat und warum gerade dieses Spiel es verdient hätte, das Spiel des Jahres 2013 zu werden, erfahrt ihr in unserem Spieletest.

Ihr schlüpft in Bioshock Infinite in die Rolle von Booker DeWitt, einem BadAss wie er im Buche steht. Kein Geld auf der Hand, Schulden bei den falschen Leuten und keine Aussicht auf Besserung. Da erhält der Veteran der US Kavallerie nun einen Auftrag, mit dem er seine Schuld zu tilgen- und um seinen Ruf wieder herzustellen kann. Er soll im Alleingang Elizabeth retten, eine mysteriöse junge Frau, die in der fliegenden Stadt Columbia zu Hause ist.

Die Story von Bioshock Infinite

Bioshock Infinite Cover

Bioshock Infinite Cover

Wir befinden uns im Jahr 1912 und Booker DeWitt erhält den Auftrag, ein Mädchen aus der fliegende Stadt Columbia zu befreien und um seine Schulden zu tilgen. Die Wolkenstadt wird von Zachary Comstock regiert, dem selbsternannten Propheten von Columbia.

In Columbia angekommen, wird Booker zunächst von den Bewohnern akzeptiert, bis sie feststellen, dass er die Buchstaben „AD“ auf seinem Handrücken stehen. Dieses Zeichen wurde bereits von Comstock als das Symbol des falschen Schäfer (Original: False Shepherd) gepriesen. Und so kommt es, dass sich der Held von nun an im Mittelpunkt einer Auseinandersetzung zwischen den Leuten von Comstock und den Vox Populi (Stimme des Volkes), einer Bewegung der unteren Bevölkerungsschicht befindet.

In mitten des Chaos findet er die 17 jährige Elizabeth und die Action beginnt. Schnell wird klar, dass Elizabeth enorme Fähigkeiten hat. Sie kann in Raum und Zeit durch die Risse (Original: Tears) springen.

Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht zu viel Verraten, denn ein essenzieller Bestandteil von Bioshock Infinite ist die gut geschrieben Story. Besonders gut haben uns die vielen dramatischen Wendungen gefallen. An einigen Stellen im Spiel kann der Spieler zwischen zwei Optionen wählen und die Story selbst bestimmen. Dies hätten wir gerne an mehreren Stellen im Spiel erwartet.

Gameplay

Bioshock Infinite präsentiert sich ganz im „Steampunk“-Design. Kurzer Exkurs: Als Steampunk wird technologisch fortschrittliches bezeichnet, das mit den Ressourcen des verganenen Jahrhunderts realisiert worden sind. Häufig verwendete Elemente im Steampunk sind daher Zahnräder sowie Dampfmaschinen. Daraus werden dann z. B. Flugmaschinen oder Roboter gebaut.

Euch stehen sehr viele Waffen zur Verfügung. Angefangen von einer Pistole, über ein Maschinengewehr bis zu einem Raketenwerfer bleiben keine Wünsche unerfüllt. Leider könnt ihr immer nur zwei der Waffen an euch nehmen. Aber das ist kein Thema: An jeder Ecke gibt es wieder eine andere Waffe und die computergesteuerten Gegner verfügen ebenso über ein großen Waffenarsenal.

Neben den Waffen stehen euch neun Vigors zur Verfügung. Beschreiben könnte man die Vigors mit Zauber, die bei richtigem Einsatz und kluger Kombination euch das Spiel enorm vereinfachen und die größten Gegner bleich aussehen lassen.

Es bleibt noch zu sagen, dass euch euer Lufthaken nicht von der Seite weicht. Diese Waffe könnt ihr für äußerst brutale Nahkampfattacken verwenden. Auch im Schienen-System von Columbia ist der Haken ein wichtiges Utensil. Denn mit dem Haken könnt ihr euch in die Schienen einklinken und euch fortbewegen.

In der TV-Werbung wird bereits die einzigartige Action näher gebracht, die ihr in Bioshock Infinite erlebt. Hier könnt ihr den originalen TV-Werbespot anschauen:


Grafik und Sound

Neben der Tatsache, dass der Sound im Spiel extrem gut ist und eine besondere Note ins Spiel bringt, müssen wir die fantastische Musik in Bioshock Infinite loben. Diejenigen unter euch, die die Limited Edition erstanden haben, wissen wovon wir reden denn die 27 Songs könnt ihr euch separat herunter laden.

Punkte Grafik möchten wir euch nur diese Screenshots zeigen. Macht euch selbst ein Eindruck.

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1999 Mode – Darf es etwas schwerer sein?

Sobald ihr das Spiel bis zum Ende gespielt und die Geschichte bis zum Ende erlebt habt, erhaltet ihr Zugriff auf den 1999 Mode. Mit diesem Schwierigkeitsgrad kommen Hardcore-Spieler voll auf ihre Kosten und erleben Bioshock Infinite im Stil der Spiele des vergangenen Jahrhunderts. In den einfacheren Schwierigkeitsgraden werdet ihr beim Tod von Elizabeth wiederbelebt und könnt an der gleichen Stelle weiter spiele, wo ihr aufgehört habt. Ganz im Stil der Klassiker könnt ihr diesen Luxus nicht genießen. Sobald ihr stirbt müsst ihr von weiter hinten anfangen. Zusätzlich leidet ihr an einer extremen Munitions-Knappheit. Erst im 1999-Modus wird euch klar, wie mächtig die Vigors sind.

Fazit

Bioshock Infinite ist mehr als ein gewöhnlicher Shooter. Dank des krassen Gameplays, der tiefgründigen Story, den vielen Waffen und Vigors kann es Bioshock Infinite es mit jedem Spiel aufnehmen, das jemals als Top-Game deklariert ist. Zunächst kann jeder das Spiel auf die Weise spielen, die er bevorzugt. Egal ob der Spieler mehr mit den Waffen oder doch mit den Vigors die Gegner eliminiert: Das Spiel funktioniert und das Konzept geht auf.

Was macht Bioshock so besonders für mich? Die Stimmung, die Story, das Gameplay, die unglaublich gute Grafik, alles zusammen ergibt einen einzigartigen Cocktail-Mix mit allem, was ein jeder Gamer braucht, um glücklich zu werden. Egal ob ihr einfach durch rennt oder an jeder Ecke die kleinen Rätzel zwischendurch löst. Wer noch nicht zu diesem Titel gegriffen hat, sollte es in Erwägung ziehen, sich sein Exemplar zu sichern!

Jeder der mehr über Bioshock Infinite erfahren möchte, kann sich auf der offiziellen Seite von Bioschock Infinite genauer über das Spiel informieren. PC-Gamer können sich das Spiel über Steam kaufen. Bioshock Infinite wurde von der USK mit einem roten Sticker versehen und könnt das Spiel also nur erwerben, wenn ihr ausgewachsen seid oder euch den Ausweis euren großen Bruders geklaut habt.