• Die PlayStation 4 22Feb

    Die PlayStation 4

Das sind sie! Die neusten Information zur kommenden Spielekonsole von Sony: Der PlayStation 4. In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wurden ein paar Informationen raus gehauen zur nächsten Videospiel-Konsole von Sony. Wir haben kurz die wichtigsten Fakten sowie unser Resümee zum Abend zusammengefasst.

18:00 Uhr, New York City. Sony hat zum “Playstation Meeting 2013” geladen. Hunderte Reporter und Journalisten waren direkt vor Ort. Hunderttausende haben das Spektakel via Livestream über das Internet verfolgen können. Das große Thema des Abends: PlayStation 4.

An Hardware gab es allerdings wenig zu bestaunen. So konnte man Live den neuen PlayStation Dual Shock 4 Controller begutachten und das neue „EyeToy“, dem Kamera-System der PlayStation.

Das neue Konzept der PlayStation 4

Wer die Geschehnisse rund um die PlayStation Vita miterlebt und aufmerksam auf die Änderungen im Vita-System geschaut hat, dem ist bereits seit einigen Monaten klar: PlayStation wird mehr und mehr zur Sozial-Plattform. Beispielsweise der NEAR-App der Vita. So soll auch die PlayStation 4 einen enorm großen sozialen Aspekt bieten. Das Konzept sieht vor, das sich die Spieler während des Spiels bereits austauschen können, sich gegenseitig Unterstützen und sogar das im Spiel erlebte miteinander teilen. Das Soziale Erlebnis soll mit der nächsten PlayStation Einzug in die Gaming-Welt erhalten. Ein Konzept, was nicht unbedingt das neuste ist, nur in Zukunft auf der Plattform selbst nutzbar ist. Bereits in der Little Big Planet Reihe (Little Big Planet 1 und 2 sowie Little Big Planet Carting) waren die Mühen und Absichten von Sony klar, das Zusammenspiel zu verstärken und den Geist des Vernetzen in Spielen zu Platzieren.

Die Hardware der PlayStation 4

Wie bereits erwähnt wurden nur das nächste EyeToy sowie der Controller gezeigt. Auch hier geht Sony die Sozialen Wege. Wie wir am Controller sehen können, sind die klassischen START und SELECT Knöpfe raus genommen. Stattdessen sind weiter oben neue Knöpfe dazu gekommen. OPTIONS sowie SHARE. Der Options-Button wird mit großer Sicherheit den Start-Button ersetzen. So will sich Sony auch von dem alteingefahrenen und rudimentären lösen und ein neues Zeitalter einleiten, das Zeitalter der „sozial experiences“ (zu Deutsch: Sozialen Erfahrungen)

Anstelle der beiden Knöpfe strahlt ein völlig neues Touch-Feld am Controller. Es kann davon ausgegangen werden, dass die gleiche Technologie bereits auf der Rückseite der PS Vita verwendet wird.

architektur

Sonst wurde nur grob angedeutet, was die neue PS4 kann. Der Prozessor kommt diesmal aus dem PC-Bereich, ein echter x86 Acht-Kern-Prozessor soll in der PS4 zum Einsatz kommen. Auch soll ein Side-Chip verbaut werden. Der große x86 Chip wird überwiegend bei Spielen zum Einsatz kommen, der Side-Chip wird Hintergrundaufgaben wie z. B. Videos hochladen übernehmen. Das Prinzip ist nichts Neues und wird schon heute bei Smarthphones wie dem HTC One X erfolgreich genutzt.

Auch sollen ganze 8GB Arbeitsspeicher in der nächsten PlayStation verbaut sein. Zum Vergleich: In der PlayStation 3 stecken NUR 256MB für System und 256MB für den Grafikprozessor.

Der Grafikprozessor der PS4 wird mit ca. zwei TeraFLOPS laufen, was mit recht aktuellen Grafikkarten vergleichbar wäre. Hinzu kommt ein GDDR5-Speicher, was das Paket abrundet.

Draufsicht auf Dual Shock 4

Bild 1 von 2

* Sony behält sich Designänderungen vor. Ob sich am Design noch was ändern wird, oder ob uns hier schon die finale Version des Controllers präsentiert worden ist?

Ein paar Spiele der PlayStation 4…

… wurden auch gezeigt. Vor allem waren die Live-Demos der UnrealEngine4 sowie der neuen HavocEngine ein Blickfang und haben grob angedeutet, was die nächste PlayStation leisten kann. Hier die Spiele, die vorgestellt worden sind und die mit großer Sicherheit zu den Release-Titeln gehören:

  • Killzone – Shadow Fall
  • Driveclub
  • InFamous
  • The Witness
  • Deep Down
  • Watchdogs
  • Diablo 3
  • Destiny

Wissenswertes zur PlayStation 4 zum Schluss

  • Die PlayStation 4 soll Weihnachten 2013 in den Läden stehen.
  • Die Technik ist ausgelegt auf eine Vernetzung mit der PS Vita, Smartphones und Tablett-PCs
  • Videos und Screenshots per Knopfdruck mit Freunden Teilen
  • Final Fantasy 4 ist bereits in Arbeit und wird auf der E3 (evtl. auch auf der GamesCom 2013) vorgestellt
  • Die Diablo 3 portierung erscheint für PS3 und PS4

Fragen und Gedanken von mir

„Was ich mich während der Präsentation gefragt habe: Warum bekommen wir die Konsole nicht zu Gesicht? Es wurden nur der Controller sowie das Kamera-System gezeigt. Ist die Konsole noch nicht fertig oder noch nicht Vorzeigebereit? Ganz davon abgesehen, warum bricht so ein großer, euphorischer Hype um die neue PS4 aus? Meiner Meinung hat die neue Konsole bis auf ein aktuelles Hardware-Setting nichts großes, was beeindruckt. Soziale Aspekte brauch ich ehrlich gesagt nicht beim Spielen. Ich möchte in die Welt des Spiels eintauchen, tausende Orks, Drachen und Trolle schlachten, meine Aufträge erfüllen und ungesehen das Gebäude verlassen. Da brauch ich nicht meine Freunde, die mir sagen, wie ich das besser hätte machen können. Dass wir immer bessere Grafik bekommen, uns mehr Details geboten werden, gehört einfach zur Entwicklung dazu. Ich kann mich noch an eine Gaming-Zeitschrift erinnern, die von Unreal ein Screenshot auf ihrem Cover abgedruckt hat und in großen Buchstaben ‚JA DAS IST DIE TATSÄCHLICHE GRAFIK AUS UNREAL‘ drauf gedruckt hat. Wenn man heute auf Unreal schaut, 1998 ist 15 Jahre her, denke man sich: Klassiker! Aber so ergeht es jedem Spiel früher oder später.

Ich möchte nicht sagen, das die Präsentation ein Reinfall war, denn es gab richtig gute Momente wie zum Beispiel die Präsentation von Killzone – Shadow Fall, die Killzone Fans unten rum feucht werden ließen oder wie die Tech-Präsentationen der UnrealEngine4 sowie der HavocEngine die jedem Grafik- und Detailliebhaber zum Sabbern gebracht haben. Dabei hat man schon gesehen, dass die Entwicklung nicht schläft und die Ingenieure immer wieder die Hardware ans Limit pushen.

Abschließend möchte ich sagen, dass ich bislang noch nicht zu 100% überzeugt bin vom neuen Konzept der PlayStation. Insofern das CrossPlaying der PS Vita mit PlayStation 4 nicht besser funktionieren wird als wie mit der PS3, hat man mir noch keinen validen Kaufgrund genannt.“