• Need for Speed: The Run 01Dez

    Need for Speed: The Run

Mit Need for Speed: The Run ist nun der zweite Need for Speed-Titel diesen Jahres vom Publisher Electronic Arts erschienen. Durch neue Ideen soll dieser Racing-Titel attraktiver gestaltet werden als die bislang erschienenen Spiele der Serie. Ob dies den  Entwicklern von EA Black Box auch gelungen ist, haben wir in unserem Spieletest für euch herausfinden können.

Seit dem 17. November 2011 ist Need for Speed: The Run für Xbox 360, PlayStation 3, Nintendo Wii und für den PC im Handel erhältlich.

Die Story und der Anfang des Spiels

Jack Rourke ist Hobbyrennfahrer und verheizt gerne haufenweise Benzin in seiner Freizeit. Doch sein Leben bereitet ihm so einige Probleme. Jack ist nämlich auf der Flucht vor ein paar echt üblen Typen, denen er Geld schuldet. Zu Beginn des Spiels sehen wir Jack in einem Auto mit den Händen am Lenkrad festgebunden und müssen durch schnelle Tastenkombinationen der Autopresse entkommen um nicht zerquetscht zu werden. Dies bemerken unsere Entführer und sind wir auf der Flucht. Damit Jack genügend Geld auftreiben kann macht er an einem Straßenrennen von Los Angeles nach New York mit.

Testen konnten wir das Spiel auf PC und PlayStation 3. Bei der PC Version wird die Onlineplattform Origin von EA benötigt. Ohne Online-Aktivierung des Spiels besteht keine Möglichkeit das Spiel am PC zu spielen. Daher empfehlen wir vorab auf eine Konsolen-Version umzuschwenken, wenn dies möglich ist. Mit dem Gamepad macht dieses Rennspiel unserer Meinung nach mehr Spaß, die Tastatur stellt nur eine Notlösung dar.



Leider ist dieses Video sehr stark gerendert, da die Grafik nicht ansatzweise so gut ist.

Die Grafik

Die Umgebung wurde sehr schön gestaltet, hier lässt sich nichts bemängeln. Auch die Fahrzeuge sehen sehr real aus, die Texturen könnten jedoch schärfer sein. Die schlechte Kantenglättung (Antialiasing) sticht jedoch negativ ins Auge. Alles ist von einer verpixelten Umrandung umgeben. Da hätten die Entwickler von Black Box mit Sicherheit mehr rausholen können.

Der Sound

Im Hauptmenü wurde die Hintergrundmusik unglücklich ausgewählt. Hier denken wir eher an den Action-Shooter Battlefield 3 als an ein Rennspiel. Im Spielverlauf hören wir die gewohnt hippigen Beats, wie sie auch schon bei Need for Speed Underground verwendung fanden. Nur der WOW-Effekt fehlt unseres erachtens nach an einigen Stellen. Auch die Hintergrundmusik im gesamten Spielverlauf wirkt nach einiger Zeit eintönig, da sich die Tracks häufig wiederholen

Das Gameplay

Die Story ist eher von der schwachen Sorte. Es geht um ein Rennen von San Francisco nach New York. Ziel ist es selbstverständlich alle Rennen zu gewinnen um so auf Platz 1 zu gelangen und den Gewinn zu erhalten. Die Steuerung auf der PlayStation 3 ist wie auch bei den Vorgängern leicht zu erlernen: auf der PlayStation 3 geben wir mit der Taste R2 Gas und bremsen mit L2. Nitro nutzen wir mit der Taste X. Störend sind die Kontrollpunke. Jedes Mal wenn wir von der Straße etwas zu weit abkommen, müssen wir vom letzten Kontrollpunkt starten, obwohl es noch ohne Probleme möglich gewesen wäre wieder auf die Rennstrecke zu gelangen. Auch in unserem Test haben wir uns des öfteren darüber aufgeregt und wollten teilweise aus Frust das Rennen beenden. Wem das nicht gefällt sollte lieber die Finger vom Spiel lassen.  Need for Speed Freunde sollte sich das Spiel bei Interesse holen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Das Gameplay ähnelt aber ansonsten dem Vorgänger Need for Speed: Hot Pursuit.


Fazit

Es kommt uns vor, als hätten die Entwickler von Black Box dieses Spiel nach Hot Pursuit schnell nachliefern müssen. Es wurden scheinbar keine 100% in das Spiel investiert, sondern eher auf einen schnellen Release hingearbeitet. Schade, es hätte unseres Erachtens nach ein tolles Spiel sein können, doch so ist es nur Mittelmaß. Auch die Onlinebewertungen von Käufern des Spiels sind sehr geizig mit Lob.

Bewertung

Grafik: ✮✮✮✮✩
Sound: ✮✮✮✩✩
Gameplay: ✮✮✩✩✩
Story: ✮✮✮✩✩


Gesamtbewertung: 71% – angemessen